EDV-Beratung K. H. Meyer

Monitore

Bildröhre hat Farbflecken?

Um diese zu entfernen, betätigen Sie die Entmagnetisierungs-(Degauss)-Taste Ihres Monitors mehrmals hintereinander. Warten Sie vor jedem Drücken mindestens 3 Minuten. Ansonsten kann der Vorgang nicht wieder ausgelöst werden. Hat der Monitor keine entsprechende Funktion, schalten Sie diesen aus und wieder ein. Warten Sie nach dem Ausschalten auch mindestens drei Minuten.
Sollte diese Maßnahme keinen Erfolg bringen, weil beispielsweise irgendein "Spaßvogel" die Röhre mit einem Magnet traktiert hat, so hilft vielleicht der folgende Tip. Diesen haben wir schon mehrfach erfolgreich angewandt:
Man nimmt ein angeschlossenes Steckernetzteil im Plastikgehäuse, z.B. von einer eingeschalteten (!) Halogen-Schreibtischleuchte und "bügelt" damit die Farbverschiebungen wieder raus. Dabei geht man mit dem Netzteil (Elektromagnet mit Wechselfeld, --> Entmagetisierungsdrossel) nahe an die eingeschaltete Bildröhre und entfernt sich unter kreisenden Bewegungen langsam wieder davon. Dadurch verschwinden die Farbverschiebungen. Eventuell mehrmals wiederholen. Den Rest erledigt die Entmagnetisierungsfunktion des Monitors.
Achtung: Entmagnetisierungsdrosseln von Kassetten-Recordern arbeiten punktuell!
Erklärung: Das Wechselfeld des Trafos entmagnetisiert durch die abnehmende Stärke (zunehmende Entfernung) die Vorderseite der Röhre. Diese wird duch die Entmagetisierungsfunktion des Monitors praktisch nicht erreicht.

Scanner

Welche Auflösung ist die Richtige?

Gigantische Auflösungen von über 2400 oder gar 9600 dpi bringen für den SOHO-Bereich (Small Office, Home Office) außer riesigen Dateien nichts. Die dort verwendeten Scanner liefern in der Regel maximal 600 dpi optische Auflösung, alles andere ist Interpolation. Darunter kann man das Dazuerfinden von Pixeln verstehen. In der Praxis zeigt sich die folgende Faustregel als meist richtig:
Farbfotos: Auflösung des Druckers / 4 bis Auflösung /3
Schwarzweiß: Auflösung des Druckers
Texterkennung: Maximale optische Auflösung
Soll das Bild nach dem Scannen vergrößert werden, sollte die Scanauflösung entsprechend erhöht werden. Wird der Scan-Treiber angewiesen, das Bild zu vergrößern, erledigt er das in der Regel automatisch.
Bildbearbeitungssoftware kann beim Hochvergrößern auch noch interpolieren.

Der Anschluß eines Scanners am vorhandenen Ultra-SCSI-Controller bereitet Probleme mit der Festplatte!

Daran ist entweder das SCSI-Kabel schuld, das nicht den Ultra-SCSI-Spezifikationen entspricht oder der Terminator im Scanner kommt mit den Ultra-SCSI-Signalen nicht zurecht. Selbst wenn der Controller angewiesen wird, bei allen angeschlossenen Geräten nur mit Standard-SCSI zu arbeiten (10 MB/s statt 20 MB/s), muss das keine Besserung bringen. Das liegt daran, dass trotz niedrigerer Taktung die Signalflanken nicht flacher werden und die Kabelanforderungen deshalb kaum sinken. Am einfachsten man klemmt den internen Terminator ab und schließt am Scanner einen externen Abschluß-Widerstand an, der auch mit Ultra-SCSI-Signalen und deren Oberschwingungen fertig wird.
Aber selbst dann gibt es Probleme, wenn das SCSI-Kabel nicht USCSI geeignet ist.
Unser Tip: Den SCSI-Adapter und das Kabel nehmen, welches beim Scanner zum Lieferumfang gehört.

Drucker

Tintenspritzer ergibt beim Ausdruck Streifen

Häufig ist daran die verwendete Papiersorte schuld. Vor allem bei Farbverläufen tritt dieser Effekt häufig auf. Einfach einmal ein anderes Papier testen. Manchmal reicht es schon, das Papier auf der anderen Seite zu bedrucken (Kopierpapier hat eine "schöne" Seite, Pfeil auf Packung beachten).
Wurden die Farbpatronen aufeinander ausgerichtet (HP-Deskjets)?

ZIP-Laufwerk

ZIP-Drive läßt sich nicht installieren

Das ZIP-Drive am Parallelport läßt sich nicht installieren oder verweigert seinen Dienst. Zur Lösung prüfen, ob der Parallelport im BIOS-Setup als Single-Port (SPP) konfiguriert werden. Wenn ja, ändern auf EPP-Modus.

ATAPI / IDE

Was ist der Unterschied zwischen ATAPI und IDE?

IDE oder E-IDE-Geräte verhalten sich wie eine Festplatte. Bekannte ATAPI-Geräte sind CD-ROMS: ohne entsprechende Treiber geht nichts.

Die angegebenen Lösungsvorschläge und Tipps entstammen größtenteils unserer Praxis. Es kann aber keine Gewähr übernommen werden. Eine Haftung für Schäden, die eventuell aus der Anwendung entstehen, wird nicht übernommen.